Worum muss sich ein Bürgermeister kümmern?

4. Klassen zu Besuch im Rathaus

2013/2014

Das Thema Kommune und Verwaltung steht  zur Zeit auf dem Lehrplan der 4. Klassen der Geiselhöringer Grundschule und wird ausführlich behandelt. Aus diesem Anlass waren Schülerinnen und Schüler der 4a, b, c mit ihren Klassenlehrerinnen Inge Weikl, Sigrid Winklmaier und Klassenlehrer Dietmar Englbrecht im Rathaus zu Besuch, um sich vor Ort die wichtigsten Informationen zu holen und die praktische Arbeit in einer Verwaltung kennen zu lernen.

Unter anderem lernten sie die Abteilungen Bauamt, Einwohnermeldeamt und Stadtkasse kennen. Sie stellten viele Fragen und notierten sich die Antworten, die sie später für die Fragen in einer Schulaufgabe brauchen werden.

Neben den Abteilungen im Rathaus durfte jede Klasse eine Stippvisite ins Amtszimmer des Bürgermeisters machen, wo der sie bereits erwartete und dem sie ebenfalls viele Fragen stellen durften. „Wie lange sind Sie schon Bürgermeister? Möchten Sie noch länger Bürgermeister sein? Wie viele Stadträte gibt es? Wie viele Mitarbeiter hat die Stadt? Welche Einnahmen hat eine Stadt? Wie werden die Einnahmen verwendet? Wie viele Schulden hat die Stadt? Darf man eine Stadtratssitzung besuchen?" waren die wichtigsten Fragen der Kinder.

Bürgermeister Krempl erklärte dazu, dass er bereits seit 30 Jahren in der politischen Arbeit tätig sei. 24 Jahre davon als Stadtrat und die letzten 6 Jahre als Bürgermeister. Für die Neuwahlen, die im März stattfinden, wird er sich erneut um das Bürgermeisteramt bewerben.

 

2013/2014

Er erklärte, wie wichtig die Stadtratsarbeit ist und wie viele Sitzungen im Jahr stattfinden. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, im Bauhof, im Kindergarten oder Schule und Labertalhalle würden das ganze Jahr über dafür sorgen, dass ein reibungsloser Ablauf gewährleitet ist. Er verdeutlichte den Kindern, welche Aufgaben eine Stadt zu leisten hat, damit sie und ihre Familien hier gut leben könnten. Viele Investitionen müssten getätigt werden und der Schuldenstand von 3,5 Mio. Euro wird trotzdem langsam abgebaut. Einkommensteuereinnahmen und Gewerbesteuereinnahmen würden dazu beitragen, dass die Stadt alle ihre Aufgaben zur Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger erfüllen kann.

„Ich bin gerne Bürgermeister", so Krempl. Viele Projekte stehen auf dem Plan wie z.B. die Sanierungsmaßnahmen in der Schule, der Straßenerhalt, die Belebung des Stadtplatzes oder auch die Dorferneuerung. „Man kann viel anstoßen und viel bewegen, so der Bürgermeister, damit die Menschen sich hier wohlfühlen und gerne in Geiselhöring leben wollen."

Anschließend erzählte er ein wenig aus seinem privaten Bereich, nannte Einzelheiten über Hobby's, Lieblingsessen und Familie und dass er ein waschechter Geiselhöringer sei, der 1952 geboren ist, gerade in dem Jahr, als Geiselhöring zur Stadt erhoben wurde.

Eine wichtige Frage, die alle Klassen zum Schluss gemeinsam stellten, war die Frage nach der Amtskette. Bürgermeister Krempl holte sie aus dem Tresor und jedes Kind durfte dieses besondere Symbol, das nur bei sehr feierlichen Anlässen getragen wird, einmal in die Hände nehmen oder sogar umhängen.

Die Klassenlehrerinnen Weikl, Winklmaier und Klassenlehrer Englbrecht bedankten sich abschließend für die Möglichkeit des Besuches und für die Beantwortung der vielen Fragen. Bürgermeister Krempl wünschte den Kindern weiterhin Erfolg in der Schule und viel Spaß beim Lernen.