Viele Wege führen zum Ziel

Informationsabend für die 3.Klassen über das bayerische Schulsystem

Zu einem Informationsabend über das differenzierte bayerische Schulsystem hatte die Schulleitung der Volksschule Geiselhöring die Eltern der Dritklässler aus der GS Geiselhöring und der GS Perkam am Dienstagabend eingeladen. Vor etwa 30 interessierten Eltern referierten die Beratungslehrerin Margit Candussio  und der Rektor der Grund- und Mittelschule Geiselhöring, Ludwig Paßreiter, über das vielfältig differenzierte bayerische Schulsystem.

2013/2014

Umfangreich informierten Rektor Ludwig Passreiter und die Beratungslehrerin Margit Candussio

Gleich zu Beginn seiner Ausführungen betonte Rektor Ludwig Paßreiter, dass es heute noch nicht um den Übertritt gehe, sondern dass es nur ihre Aufgabe sei, den Eltern die vielfältigen Möglichkeiten des schulischen Angebotes, die Bildungswege und die Beratungsangebote im bayerischen Schulsystem zu erläutern. Nach der 4. Klasse der Grundschule, so Margit

Candusio, eröffne sich den Schülern ein schulisches Angebot  mit insgesamt 13 verschiedenen Schularten in drei Zielrichtungen: Mittlerer Schulabschluss – Fachhochschulreife und allgemeine Hochschulreife. Dabei biete sich ihnen der Übertritt an die Mittelschule,  die Wirtschaftsschule, die Realschule und das Gymnasium. Bei der Entscheidung für eine weiterführende Schule sollten in erster Linie die persönlichen Ziele des Kindes,  sein aktuelles

Leistungsvermögen, aber auch das Anforderungsprofil der weiterführenden Schulart den Auschlag geben. Für jeden dieser Wege gelte als wichtigstes Ziel: Der erfolgreiche

Abschluss. Denn jeder erfolgreiche Schulabschluss eröffne Chancen auf weitere und höhere Bildungswege, die sowohl unterschiedlich lange, als auch unterschiedlich anspruchsvoll mit unterschiedlichen Anforderungen und unterschiedlichen Schwerpunkten ausfallen. aufweisen können

Durchlässigkeit des Schulsystems

Ein großer Vorteil des bayerischen Schulsystems sei, so betonten beide Referenten, dessen Durchlässigkeit. Dies belegten sie mit der Tatsache, dass mittlerweile bereits 44% der Schüler über die Fachoberschule im Jahr 2012 die Hochschulreife erlangten. Durch individuelle Fördermaßnahmen in Form von modularer Förderung in der 5. Klasse der Mittelschule, Gelenkklassen in der Realschule und Intensivierungsstunden am Gymnasium oder Einführungsklassen und Vorkursen an der FOS oder BOS werde den Schülern der Übergang an eine andere Schulart erleichtert. Abschließend legten Beratungslehrerin Candussio wie auch Rektor

Ludwig Paßreiter den Eltern ans Herz, frühzeitig die Beratungsangebote des bayerischen Schulsystems vor der Entscheidung über den weiteren Schulweg zu nutzen. Dabei stünden Beratungslehrer, Schulpsychologen der Grundschule, aber auch „Lotsen" der aufnehmenden Schule und Beratungsfachkräfte der staatlichen Schulberatungsstellen Rat suchenden Eltern zur Verfügung. Weitere Informationen könne man im Internet unter www. Schulberatung.bayern.de bekommen.

Während, aber vor allem nach den Referaten hatten die Eltern die Möglichkeit, an die

Referenten Fragen zu stellen oder ihre persönliche Meinung zu deren Ausführungen

darzulegen.