Ordnung in der Schultasche ist meine Sache!

Elternabend für kommende Schulanfänger – Lehrkräfte und Rektor gaben wertvolle Hinweise

2014/2015

Rektor Ludwig Paßreiter begrüßte am Montagabend nahezu alle El¬tern der neuen ABC-Schützen zum Informationsabend für den Schulbeginn 2015 in der Aula der Grund- und Mittelschule. Er zeigte sich dabei besonders über die das Angebot der örtlichen Raiffeisenbank erfreut. Die Lehrerinnen Anna Mittermeier und Yvonne Brunner Dölling boten den Eltern wichtige Informationen zum Ablauf des 1. Schultages und der ersten Schulwoche, über den sicheren Schulweg und über das benötigte Arbeitsmaterial. Letz¬teres wurde den Eltern aufgelistet mit nach Hause gegeben.

Zum Beginn des Elternabends informierte Bürgermeister Herbert Lichtinger in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Fördervereins der Schule die Eltern über den seit 2011 bestehenden Förderverein und verteilte dazu Informationsmaterial. Das vom Verein über die Mitgliedsbeiträge und Spenden erwirtschaftete Geld komme zu 100 % den Schülern zu gute.
„Zeit der großen Gefühle"
Lehrerin Anna Mittermeier stellte den Eltern zuerst den Ablauf des ersten Schultages und der ersten Schulwoche vor. Treffpunkt aller ABC-Schützen und deren Eltern sei am 15. September um 8.30 Uhr in der Aula. „Die 1. Schulwoche sind verständlicher Weise für alle Betroffenen, besonders natürlich für die Kinder eine Zeit der großen Gefühle. Deshalb ist es wichtig, ihnen ge-rade an den ersten Tagen genügend Zeit für ein stressfreies und ausreichendes Frühstück zu geben", empfahl sie den Eltern. Genau so wichtig sei aber auch, dass vom ersten Schultag an mit dem Kind ein fester Treffpunkt vereinbart werde, wo es evtl. abgeholt werde. Grundsätzlich sollten aber auswärtige Kinder mit dem Bus fahren und nur in Ausnahmefällen mit dem eigenen Auto zur Schule gebracht werden. Den Kindern werde bereits in den ersten Tagen Frau Kerscher als Busaufsicht vorgestellt, wodurch sichergestellt sei, dass jedes Kind immer in den richtigen Bus einsteige. Als Nächstes folgten von ihr einige Hinweise zum Lernen. Viele Kinder lernen schnell, Ordnung in die eigene Schul¬tasche zu bringen, was sie auch oftmals den Eltern zu verstehen geben:"Die Schultasche ist meine Sache!". Für die Eltern gelte es, die Lust am Lesen zu fördern und täglich die gewissenhafte Führung der Hausaufgabenmappe zu überprüfen, denn sie enthalte alle wichtigen Informationen der Schule. Der Blick in den Stundenplan des nächsten Tages gehöre auch dazu. Stehe Sportunterricht an, sollte man dies bei der Wahl der Kleidung berücksichtigen. Vorteilhaft sei zu Hause ein eigener Arbeitsplatz, wobei anfangs ein Eltern¬teil immer ansprechbar sein sollte.
Sicherheit auf dem Schulweg
Nun folgte Lehrerin Yvonne Brunner-Dölling mit wichtigen Sicherheitshinweisen für den täglichen Schul¬weg. „Gehen sie die ersten Tage zusammen den Schulweg, weisen sie ihr Kind auf eventuelle Gefahrenstellen hin und verabschieden sie sich bereits vor der Schulhaustüre von ihm!", lau¬teten drei wichtige Ratschläge der erfahrenen Lehrkraft. Vor allem in den dunklen Wintertagen sei das Tragen heller Kleidung und zusätzlicher Warnsignale sehr vorteilhaft. Auch die Buskinder müssen eingewiesen werden, denn auch ihnen, so Brunner-Dölling, dro¬hen Gefahren. Gerade an den Schulbushaltestellen müssten bestimmte Verhaltensregeln ein¬geübt werden. Dazu gehöre vor allem die Geduld beim Einsteigen, oder das Warten, bis der Bus abgefahren ist. Grundsätzlich sei das Bestreben "Ich muss der Erste sein!" falsch. Gerade für die Stadtkinder sei der tägliche Schulweg zu Fuß ein wichtiger Er¬fahrungsraum, wo die Kinder Zeit haben, sich auszutauschen. Lehrerin Yvonne Brunner-Dölling ging noch kurz auf die Größe der Schultasche und den Inhalt der Schultüte ein. „Größe und Gewicht von beiden sollten der Größe des Kindes angepasst sein", lautete der gut gemeinte Rat der Lehrerin.
Schreibmaterial vorgestellt.
Im folgenden Teil des Informationsabends gab Rektor Ludwig Paßreiter den Eltern das Angebot der örtlichen Raiffeisenbank über einen Gutschein im Wert von 10 € bekannt, den sie beim Einkauf von Unterrichtsmaterial in einem örtlichen Schreibwarengeschäft einlösen können. Außerdem hatte Lehrerin Anna Mittermeier ein ganzes Sorti¬ment an Arbeitsmaterialien dabei. So konnte sie den Eltern die erforderlichen Hefte und Mappen anschaulich erklären und auch vorführen. Zusätzlich erhielten alle Eltern von ihr eine Liste mit sämtlichen Materialien mit nach Hause. Auf ihr waren alle Gegenstände gekennzeichnet, welche die Eltern zum 1. Schultag am 15. September in einer mit Namen versehenen Plastiktüte im Klassenzimmer ihres Kindes abgeben sollten.
Nun hatten die Eltern Gelegenheit, Fragen zu stellen. Rektor Paßreiter erläuterte den Eltern die bereits vorgenommene Klasseneinteilung, bei der in erster Linie die Wohnorte den Aus¬schlag gegeben haben. Er bat die Eltern, bei Erkrankung eines Kindes in der Schule möglichst noch vor Unterrichtsbeginn anzurufen.