Zum Glücklichsein braucht man nicht viel

Die Instrumental-AGs der 3.Klassen präsentierten zwei Minimusicals

2014/2015

Zum Ausklang des Schuljahres präsentierten die beiden Instrumental-AGs der 3. Klassen vor den Mitschülern der Grundschule und vielen Eltern und Großeltern ihre Halbjahresarbeit. Für ihre beiden Minimusicals hatten sich die Kinder der 3a unter der Anleitung von Lehramtsanwärterin Franziska Waas zuerst aus den wunderbaren Bildgeschichten von Janusch die Geschichte „ Komm, wir finden einen Schatz"ausgesucht. Darin wird von zwei Sprechern erzählt, wie der kleine Tiger (Romina) und der kleine Bär (Sebastian)gemeinsam überlegen, was wohl das größte Glück der Erde sein könnte. Schnell ist die Antwort gefunden: Reichtum, denn dann könnten sie sich alles kaufen. Sogleich besorgen sie ein Seil, eine Schaufel und zwei Eimer und machen sich auf Schatzsuche. Sie graben auf dem Feld, sie graben im Wald, sie tauchen im Fluss und sie fragen den Maulwurf, den Löwen, das Huhn und auch noch den Esel. Nach einer langen Reise schlafen sie eines Nachts unter einem großen Baum und stellen morgens fest, dass der Baum goldene Äpfel trägt. Endlich sind sie reich! Sie verlieren ihren Reichtum aber bald wieder an einen Beamten des Königs und an einen Dieb. Traurig kehren sie nach Hause zurück, wo sie feststellen, dass sie eigentlich längst alles haben, was man zum Glücklichsein braucht. Franziska Waas verstand es ausgezeichnet, die einzelnen Passagen mit passender Klanguntermalung durch Orff-Instrumente zu verstärken und mit den Chorkindern die wunderschönen, mal eingängigen und mal anspruchvollen Lieder zu singen.
Das zweite Minimusical wurde von der Instrumentalgruppe der 3b, einstudiert von Lehrerin Kristina Ecker- Roos und musikalisch begleitet von LAA Franziska Waas, vorgeführt. Nach dem gleichnamigen Bil¬derbuch von Mario Ramos hatte Lehrerin Ecker-Roos mit den Kindern die Geschichte „Gut gebrüllt, Löwe" ausgesucht. Der Löwe, König der Tiere, leidet darunter, allein zu sein, und beschließt, sich einen Freund im Dschungel zu suchen. Alle Tiere, denen er sein Leid klagt, fühlen sich geehrt. Doch die gemeinsamen Freizeitaktivitä¬ten, die die Affen, das Nilpferd, die Giraffe, das Krokodil und der Geier dem neuen Freund vorschlagen, gefallen dem Löwen überhaupt nicht. Er sieht sich weder in der Lage, auf Bäumen zu tollen noch im Was¬ser zu tauchen oder nach Fischen zu schnappen oder durch die Lüfte zu schweben. Enttäuscht beschließt er, die Suche aufzugeben. Doch da wird er von einer Löwin gefunden und aus seiner Einsamkeit erlöst. Auch hier gaben die Kinder ihr Bestes und waren voll konzentriert bei der Sache.