Leistung wurde gewürdigt

2015/2016

Einen erfreulichen Anlass gab es am Freitagvormittag für Schulrat Heribert Ketterl, die Grund- und Mittelschule zu besuchen. In seinem Reisegepäck hatte er nämlich zwei Beförderungsurkunden der Regierung von Niederbayern. Fachlehrerin Carina Zelger und Förderlehrerin Carmen Jell waren ihre Adressaten. Schulrat Ketterl sagte bei der Überreichung wörtlich: „Es macht mich stolz, dass ich heute zwei Lehrkräfte befördern kann, deren Berufsstand im Gewöhnlichen nur selten im Fokus des Schulbetriebes steht: der Beruf des/r Fachlehrers/in und des/r Förderlehrers/in" In der aktuellen Situation, wo fast an jeder Schule Kinder von Flüchtlingsfamilien, bzw. unbegleitete Kinder und Jugendliche zu unterrichten sind, erlebe man immer öfter, dass das Unterrichten in den praktischen Fächern oftmals die schnelleren Fortschritte im Erlernen der deutschen Sprache bringe. Gerade die Förderlehrer bzw. Lehrerinnen seien es, die sich mit besonderer persönlicher Zuwendung der aus ihrer gewohnten Umgebung gerissenen und von den Fluchterlebnissen nicht selten traumatisierten Kinder annehmen. Durch den Wegfall des Dienstaltersfaktors aus den Beurteilungsrichtlinien haben auch jüngere Kolleginnen und Kollegen mit überdurchschnittlicher Gesamtbeurteilung die Chance, befördert zu werden. So werde Fachlehrerin Carina Zelger mit sofortiger Wirkung zur Fachoberlehrerin ernannt. Leider gebe es diese Berufsbezeichnung für Förderlehrerinnen noch nicht, bedauerte es Schulrat Ketterl. Wenigstens werde die Beförderung als Höherstufung in der Besoldungsgruppe wirksam. „Sie haben es beide durch ihre überaus qualifizierte Arbeit mit den Schülern verdient", lautete die lobende Aussage Ketterls. Diesem Urteil schloss sich Rektor Ludwig Paßreiter in vollkommener Übereinstimmung an und sagte wörtlich: „Wir schätzen eure Arbeit an unserer Schule, denn ihr schafft es immer wieder, die Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen zu motivieren."