Mit Musik, Spiel und Tanz den Mai begrüßt

Maifest der Grund- und Mittelschule – Elternbeirat bewirtete im Schulgarten

2015/2016

Im Maifest der Grund- und Mittelschule erlebten die vielen Besucher ein kunterbuntes Programm aus gesanglichen, tänzerischen und sportlichen Darbietungen der Schüler. Bemerkenswerte Konzentrationsfähigkeit der Tänzer und Sänger trotzte dem fast schon zu frischen Mailüftchen. Nach den musikalischen Darbietungen folgte der sportliche Part mit unterschiedlichen Workshops, ehe sich alle im Schulgarten zur gemütlichen Brotzeit trafen.
Konrektor Markus Winkler brachte bei der Begrüßung stellvertretend für den wegen eines Krankenaufenthalts verhinderten Rektor Ludwig Paßreiter seine Freude über den großartigen Besuch zum Ausdruck, wobei sein besonderer Gruß den beiden Geistlichen, Dekan Josef Ofenbeck und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch sowie 2. Bürgermeister Harry Büttner, den Vorsitzenden der Elternbeiräte und ehemaligen Lehrern galt. Schon zu Beginn dankte er seinen Lehrern, die mit ihren Schülerinnen und Schülern für das Maifest Lieder und Tänze einstudiert oder abwechslungsreiche Workshops vorbereitet hatten. Stellvertr. Bürgermeister Harry Büttner sagte in seinem Grußwort: „Gemäß dem Sprichwort 'Der Mai lockt ins Freie" haben Lehrer und Schüler das heutige Maifest geplant, und die Eltern und Großeltern haben das Sprichwort durch ihre zahlreiche Teilnahme eindrucksvoll bestätigt. So habe auch Petrus noch ein Einsehen gehabt, dass er zwar einen oftmals ziemlich böigen Wind, aber wenigstens keinen Regen und insgesamt doch noch angenehme Temperaturen geschickt habe." Darin stimmte ihm auch Markus Grahammer, Vorsitzender des Mittelschul-Elternbeirates zu, wobei er aber in erster Linie allen Klassenelternsprechern dankte, dass sich alle wieder zur Bewirtung im Schulgarten zur Verfügung stellten. Gemeinsam wünschten sie, dass sich jeder, Schüler wie Eltern, von der Fröhlichkeit und dem Spaß der musikalischen und sportlichen Darbietungen und Anregungen anstecken lasse.
Nun traten die Musikexperten Bernhard Nußer und Dietmar Englbrecht in Aktion, denn ihnen oblag die Gesamtregie und oftmals auch die musikalische Begleitung der einzelnen Darbietungen. Außerdem wirkten mit die Lehrerinnen Birgit Sagmeister, Adelheid Maier, Inge Weikl und Gundi Scherm. Als musikalische Begrüßung zum Maifest verkündeten die Buben und Mädchen der 5 und 6. Klasse, begleitet von Bernhard Nußer am Klavier und ihrer Mitschülerin Nadine Wittenzellner am Dulcimer, auch Kastenzither genannt, frei nach einem Lied von Pipi Langstrumpf „Hey , heut ist Maifest!". Diesem Gruß schlossen sich die beiden 2. Klassen mit dem Lied und einem anschließenden Tanz mit dem Titel „Ich grüße dich" an. Die Klasse 4a, angepasst gekleidet in Dirndln und Lederhosen, führten den Bandltanz auf und schafften es trotz der tückischen Windböen, dass sich die weißen und blauen Bänder nicht verhedderten oder unkontrolliert durcheinander flatterten. Das lag aber nicht zuletzt an der lautstarken gesanglichen Unterstützung, die sie dabei von Alterskollegen aus der 4b erhielten. Die Klasse 1c hatte zusammen mit der 3a gleich vier Lieder einstudiert, wobei sie sich nicht scheuten, und gleich zu Beginn sangen: „Liebe Leut, gebt's a Ruah und hört's a wengerl zua!" Das bekannte volkstümliche Kinderlied „Was brauch ma auf 'm Bauernhof" hatten die Schlerinnen und Schüler der 4a und 4b zeitaktuell umgedichtet in „Was brauch ma in Geiselhöring, hier in unserer Stadt?" Einen weiteren Lobgesang auf die schöne Heimatstadt stimmte dann die Klasse 4c an, indem sie die vielen Vorzüge Geiselhörings aufzählten und immer wieder offen bekannten: „Geiselhöring is mei liabste Stadt, juchhe!". Simon Thurner, Schüler der R9, stimmte vor dem letzten Beitrag des rund einstündigen Musikprogramms mit einer hervorragenden Breakdance-Einlage auf die moderne Tanzdarbietung der Mädchen aus der 5. und 6. Klasse zum Song „Uptown Funk" nach dem Musikvideo von Mark Ronson eindrucksvoll ein - gemäß dem Motto „ music for head, heart and feet".
Nach so viel musikalischer und sportlicher Betätigung bot der kulinarische Teil des Schulfestes unter den blühenden Obstbäumen des Schulgartens vor allem den Erwachsenen angenehme Möglichkeiten der Entspannung. Die fleißigen Helfer der Elternbeiräte, bestens organisiert von ihren Vorsitzenden Markus Grahammer und Dagmar Dunskus, hatten alle Hände voll zu tun, um dem großen Andrang an den Verkaufsständen Herr zu werden. Die Jugend dagegen war größtenteils bei den zahlreichen Workshops auf dem Allwetterplatz anzutreffen. Ein Büchsenwurfstand, eine Autorally mit Bobbycars, ein Hüpfballparcour, „Wer schafft die meisten Körbe?", Seilspringen oder Sieben-Meterwerfen auf Minitore lockten zum Mitmachen und Ausprobieren. Insgesamt waren alle zufrieden und im gemütlichen Beisammensein zeigte sich die große Schulfamilie als harmonische Gemeinschaft.