Neue Netzwerkinfrastruktur für die Schule

2015/2016

Wenige Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens sind so schnell veraltet wie alles was mit Computer und Kommunikationstechnik zu tun hat. Natürlich muss eine zeitgemäß ausgestattete Schule immer wieder bemüht sein, gerade auf diesem Gebiet am Ball zu bleiben. Aus diesem Grund wurde an der örtlichen Grund- und Mittelschule, wo inzwischen weit mehr als 80 PCs in den verschiedenen Fachräumen, aber auch in den einzelnen Klassenzimmern im Einsatz sind, eine komplette Netzwerkinfrastruktur aufgebaut. Lehrer Andreas Bernlochner, der sich durch Selbststudium ein immenses Wissen und Können in der Computertechnik angeeignet hat, hatte bereits im Frühjahr 2015 mit der Planung dieser neuen Netzwerkstruktur für die beiden Schulen begonnen. Die Realisierung erfolgte dann in Zusammenarbeit mit den Elektrikern und den Mitarbeitern einer Fach- und Planungsfirma, wobei die meisten Arbeiten von Bernlochner in die Sommerferien angesetzt wurden, damit er selbst möglichst oft dabei sein konnte. Nicht weniger als 21 km Kabel wurden neu verlegt. Natürlich war zuvor Rektor Ludwig Paßreiter gefordert, denn er musste ja zuerst einmal die Genehmigung des Sachaufwandträgers, also des Bürgermeisters mit seinen Stadträten eingeholen. Schließlich musste ja alles auch finanziert werden.
Inzwischen ist der große Zentralserver im Vorbereitungsraum des Physiksaals komplett installiert und funktioniert störungsfrei. Damit sind die Verwaltung und die schulischen Unterrichtsräume in zwei voneinander getrennten Netzwerken geschaltet, das heißt alle Räume der Schulverwaltung und alle Klassenzimmer inclusive Informatikräume und Schulküche sind völlig neu verkabelt. Da jedes Klassenzimmer mit acht Patchdosen ausgestattet ist, hat jeder Lehrer von seinem Klassenzimmer aus nicht nur Zugriff auf den Netzwerkdrucker, sondern kann auch auf seine eigenen Dateien zugreifen. Sogar für jeden Schüler mit eigenem Profil, d.h. eigenen Zugangsdaten und eigener Benutzeroberfläche, besteht durch den zentralen Server die Möglichkeit, sich mit seinen Mitschülern zu vernetzen. Gleichzeitig verwaltet der Server Profile der Lehrer und Schüler, schützt vor Viren und filtert ungeeignete Inhalte aus dem Internet. Am vergangenen Dienstag besichtigte Bürgermeister Herbert Lichtinger zusammen mit Rektor Ludwig Paßreiter den Zentralserver, das Herzstück der neuen Netzwerkstruktur. Sowohl Rektor wie auch der Bürgermeister staunten, als sie vom Netzwerkbetreuer Bernlochner die neue Anlage vorgestellt und erklärt bekamen. Beiden war klar, welcher Aufwand und welches Fachwissen dafür von diesem verlangt war. Dementsprechend groß war das Lob beider für Bernlochner, der sicher hunderte Stunden seiner Freizeit dafür aufwenden musste.