Zwei Whiteboards angeschafft

2016/2017

An der Grund- und Mittelschule Geiselhöring sind vor Kurzem zwei interaktive Whiteboards angeschafft und in Betrieb genommen worden. Das Projektionsgerät ist eine interaktive digitale Tafel, die mit einem Computer verbunden ist. Mithilfe eines Beamers wird der anzuzeigende Bildschirminhalt auf die weiße Fläche des Whiteboards projiziert. Das Whiteboard stellt also primär einen großen Bildschirm dar. Daneben dient das Whiteboard in der Regel dazu, den Computer – je nach Modell per Fingerdruck oder mit einem kabellosen Stift – zu steuern. Rektor Ludwig Paßreiter und der Systembetreuer der Schule, Lehrer Andreas Bernlochner, erläuterten Bürgermeister Herbert Lichtinger die Funktion und die Vorteile so eines Bildschirms, der rund zwei Meter breit und 1,20 Meter hoch ist und eine Bilddiagonale von rund 2,30 Metern aufweist. Seine harte Oberfläche reflektiert nicht. Über den angezeigten Bildschirminhalt kann die Lehrkraft mit der Hand oder einem Stift den Computer bedienen und die Schulkinder sehen dann zum Beispiel ganz genau, welche Taste auf dem Computer an ihrem Arbeitsplatz zu drücken ist, um diese oder jene Funktion zu tätigen. „Früher war dies bei einer Beamerprojektion nur schwer zu erkennen, weil der Cursor ganz klein zu sehen war," betont Andreas Bernlochner, der seit der Pensionierung der Lehrkräfte Josef Mandlinger und Hans Winbauer für die Computer an der Schule verantwortlich ist. „Mit einem interaktiven Whiteboard lassen sich außerdem über ein vom Computer angezeigtes Bild handschriftliche Ergänzungen oder Markierungen mit Farben oder Magneten setzen. Die beiden Whiteboards, die in ihren Funktionen einem Smartphon ähneln, erleichtern uns Lehrkräften nun die Arbeit in den Fächern Informatik und Tastschreiben." Rektor Ludwig Paßreiter hob besonders hervor, dass in seiner nunmehr 17 Jahre dauernden Amtszeit als Schulleiter die Stadt als Sachaufwandsträger die Grund- und Mittelschule stets hervorragend ausgestattet und so zeitgemäßen Unterricht ermöglicht habe. So seien beispielsweise sämtliche Unterrichtsräume mittlerweile mit Laptop, Beamer und Dokumentenkamera ausgestattet. Der Bürgermeister seinerseits freute sich, dass durch eine entsprechende Ausbildung in Informatik und Tastschreiben die Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorbereitet werden könnten, in dem die Informationstechnologie eine immer größere Rolle spielen werde.