Kostbares Zeichen der Hoffnung

2019/2020

Seit Jahren beteiligen sich die Klassen der Grund- und Mittelschule Geiselhöring an der Aktion „Johanniter-Weihnachtstrucker", die in diesem Jahr zum 26. Male stattfindet. Sie hilft, die Grundversorgung in Rumänien, Mazedonien, Bosnien, Bulgarien, Ukraine und Albanien während der Wintermonate zu sichern. Mit Unterstützung von langjährigen und zuverlässigen Partnern vor Ort werden die Päckchen meist direkt an hilfsbedürftige Kinder, Familien, Senioren, Armenküchen, Alten- und Kinderheime und Menschen mit Behinderung übergeben. Für viele Menschen sind die Pakete ein kostbares Zeichen der Hoffnung – ein Zeichen, dass sie nicht vergessen sind in ihrer Not. Denn in vielen Dörfern und Regionen Südosteuropas fehlt es bis heute an Dingen, die in Deutschland alltäglich und selbstverständlich sind. Nicht wenige Menschen, beispielsweise in Rumänien, leben nach wie vor häufig von der Hand in den Mund, vor allem in den ländlichen Regionen. Der Inhalt der Hilfspakete soll bei allen gleich sein. Deswegen gibt es eine Packliste, die unbedingt einzuhalten ist. So sind unter anderen Waren drei Kilogramm Mehl, zwei Kilogramm Zucker, zwei Liter Speiseöl in Plastikflaschen und zwei Zahnbürsten und zwei Tuben Zahnpasta vorgesehen. Die Packliste ist notwendig, weil auch für Hilfstransporte die Einfuhr- und Zollbedingungen gelten. Unterschiedliche Inhalte würden die Zollabfertigung erschweren und verzögern. Vor allem aber sollen alle Empfänger möglichst gleichwertige Pakete erhalten. Am Freitagvormittag brachte nun der evangelische Stadtpfarrer Ulrich Fritsch die von den einzelnen Klassen gefüllten Pakete ins evangelische Pfarrzentrum. Von dort werden sie demnächst abgeholt und zu Sammelstellen gebracht, bevor sie dann mit großen Trucks in die oben genannten Länder transportiert und vor Ort verteilt werden. Im Jahr 2018 waren es insgesamt 57 552 Hilfspakete. Bild: Auch die Klasse von Lehrerin Sonja Fritsch machte bei der Aktion „Weihnachtstrucker" mit und füllte eines der Hilfspakete. Schulleiter Gottfried Bachmaier freute sich mit.